Philharmonia Szczecin
Stettin, Polen
Wettbewerb 2006

Der Reiz des Grundstückes liegt in der Lage des ehemaligen Zitadellengeländes als Schnittstelle zwischen dem alten Stadtkern und dem ehemaligen Friedhof bzw. Artilleriegelände, das heute Park ist. Wir begreifen das Grundstück als ein "Aneinanderstoßen" von unterschiedlichen Stadtstrukturen. Die Durchwegung der Philharmonie lässt den Besucher die Schnittstelle zwischen Stadt und Park erfahren.

Die skulptural geformten Kubaturen der Konzertsäle, einheitlich mit einer transluzenten Glashaut überzogen, leuchten während eines Konzertes über dem Sockel. Die satinierte Glashaut ermöglicht am frühen Abend eine Lichtdurchflutete Erschließung und lässt schemenhaft den inneren Betrieb erahnen, nur die Panoramafenster der Couloirs geben gezielt den Blick nach außen frei. Der ansteigende Sockel bietet zwischen den Sälen einen geschützten Außenraum und wird damit zur Bühne die sich zum Park orientiert.

Philharmonie Bild 1

Philharmonie Bild 2

Philharmonie Bild 3

Philharmonie Bild 4

Philharmonie Bild 5


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